TEST: Pioneer AV-Receiver VSX-521 - Erprobte Pioneer-Tugenden zum
Einstiegspreis?
29.06.2011 (cr/phk/sw)
Einführung
Der Pioneer VSX-521 greift die Konkurrenz in der Einstiegsklasse für 299 EUR
an. Mit 130 Watt Ausgangsleistung pro Kanal, 4 HDMI 1.4-Eingängen mit ARC,
Standby-Passthrough und Dekodierung der HD-Tonformate bietet der AV-Receiver
bereits solide Grundeigenschaften. Dank der optischen Anpassung an die aktuellen
Geräte der höheren Preisklassen tritt der VSX-521 schon sehr edel und
hochwertig auf. HDMI-Videosignalverarbeitung oder weitere Netzwerk-Features
bleiben in der Einstiegsklasse außen vor, der VSX-521 ist aber Bluetooth-ready
und kann mit einem optionalen Bluetooth-Adapter fit für Audio-Streaming via
Bluetooth gemacht werden. Wir haben den Einstiegs-AVR im Praxisbetrieb
überprüft.
Video-Überblick
Verarbeitung
Pioneer VSX-521
Gute Passungen am Gehäuse
Frontblende und Lautstärkedrehregler
Front-Display
Einschaltknopf
Quellenwahlregler
Frontale Bedienelemente
Unterseite mit Lüftungsschlitzen
Standfuß
Gesamtansicht Innenleben
Trafo
Elkos
Kühlkörper
Der VSX-521 präsentiert sich in der neuen optischen Aufmachung,
identisch zum VSX-921. Die Frontblende um
das Display ist zwar aus Kunststoff, strahlt aber durch den gebürsteten
Alu-Look Wertigkeit aus, ebenso der Lautstärkedrehregler und die
Quellenwahltaste, die mit nicht allzu schwergängigem und sauberem Lauf
überzeugen. Die frontalen Bedienelemente sind allesamt sauber eingebettet und
bieten einen guten Druckpunkt. Die Gerätestandfüße sind bezüglich dieser
Preisklasse positiv einzustufen und sorgen für einen ausgezeichneten Stand des
Gerätes im AV-Rack. Der Gehäusemantel ist solide verschraubt und weist für
die gute Kühlung des AV-Receivers eine ausreichende Anzahl an
Lüftungsschlitzen auf, durch die Integration der Öffnungen rundum wird der
Kamineffekt genutzt, der passive Kühlkörper im Inneren erledigt den Rest. Die
Geräte-Rückseite ist in dieser Preisklassen-Kategorie kaum zu beanstanden,
wenn auch lediglich für die Front-Kanäle Lautsprecher-Schraubanschlüsse
vorhanden sind, die hinteren Kanäle müssen mit Klemm-Anschlüssen vorlieb
nehmen. Die Fernbedienung ist etwas einfacher gehalten wie bei den größeren
Geräten, begeistert aber immer noch durch gutes Layout und einen sauberen
Tastendruckpunkt, beleuchtet ist die FB nicht. Gesamtnote in Relation zur
Preisklasse: Ausgezeichnet.
Anschlüsse
Rückseite
HDMI-Eingänge
Optische und koaxialer Digitaleingang
Weitere Anschlussbestückung
Schraub- und Klemmanschlüsse für Lautsprecher
4 HDMI Eingänge und 1 Ausgang
2 Komponenten-Video Eingänge und 1 Ausgang
4 Composite-Video Eingänge und 2 Ausgänge
3 Digitale Audio-Eingänge (2 optisch und 1 koaxial)
6 Analoge Stereo Cinch-Audioeingänge und 2 Ausgänge + 1x Pre Out f. S.Back/FH
1x Subwoofer Pre Out
Kopfhöreranschluss (Front)
FM/AM-Antenne
Adapter Port
MCACC Mikrofoneingang/Portable In
Der VSX-521 präsentiert sich als günstiger Einstiegs-Receiver
mit einer soliden Anschlussbestückung. Die Klemmanschlüsse für Center sowie
Surround-Lautsprecher sorgen zwar nicht unbedingt für Begeisterung, sind in der
Preiskategorie aber auch kaum zu beanstanden. Die Frontlautsprecher finden an
für Bananenstecker geeigneten Schraubanschlüssen Anschluss. Netzwerk- oder
USB-Anschluss und damit multimediale Features bietet der VSX-521 noch nicht.
Gesamtnote in Relation zur Preisklasse: Sehr gut - Ausgezeichnet.
Menü & Konfiguration
OSD-Menü des VSX-521
Das MCACC Einmesssystem ist integriert
Manuelle Lautsprechereinstellungen
Größe der verwendeten Lautsprecher festlegen
Übergangsfrequenz an den LFE
Pegel einstellen
Distanz der LS zum Hörplatz
Eingänge festlegen
Automatische Standby-Abschaltung
HDMI Setup
Der Pioneer VSX-521 gibt über den Komponenten-Ausgang ein
On-Screen-Display aus, es gibt keine Signalverarbeitung via HDMI. Das sehr
schlicht, in schwarz-weiß, gehaltene Menü ist lediglich in englischer Sprache
verfügbar. Aufgrund der nicht allzu umfangreichen Menüpunkte und Features ist
das Menü durchschaubar, wichtige Funktionen wie die manuelle Konfiguration der
angeschlossenen Lautsprecher ist aber in vollem Umfang verfügbar. Größe der
Lautsprecher, Abstand und Pegeleinstellungen sowie Übergangsfrequenz können am
angeschlossenen Bildwiedergabegerät eingestellt werden. Das automatische
MCACC-Einmesssystem lässt sich ebenfalls hier starten. Das MCACC in etwas
kleinerem Format als in den großen Pioneer-Receivern arbeitet wie gewohnt sehr
genau und erkennt unsere Lautsprecherkomponenten korrekt und weist richtigen
Abstand sowie LS-Größe zu. Weitere Einstellungsmöglichkeiten umfassen die
Eingangszuweisung der Komponenteneingänge, ein HDMI-Setup für den Audio Return
Channel und CEC sowie die Möglichkeit der automatischen Abschaltung.
Bilanzierend sicher nicht das optisch schönste und umfangreichste Setup, in
dieser Preiskategorie ist es aber die Integration eines On-Screen-Displays an
sich positiv zu werten. Die Fernbedienung des günstigen Einsteigers gefällt
durch ausgezeichneten Tastendruckpunkt, bewährtes Layout und fluoriszierende
Tasten.
Der VSX-521 bringt eine vergleichsweise hohe Anzahl an
integrierten DSP-Systemen mit sich. Diese sind mit den FB-Tasten über dem
Navigationskreuz zu erreichen:
Classical
Rock/Pop
Unplugged
Extended Stereo
Front Stage Surround Advance (für 2.1 Konfiguration)
Action
Drama
Ent. Show
Advanced Game
Sports
Die üblichen Verdächtigen finden sich mit der Taste "ALC/Standard"
Der Pioneer VSX-521 unterstreicht unsere bereits in anderen Testberichten von 2011er Einsteiger-AV-Receivern getätigte Feststellung, dass man inzwischen auch für unter 300 EUR eine ansprechende Klangqualität erwarten kann. Bei Pioneer manifestiert sich diese Feststellung zunächst in traditionellen Tugenden, die wir auch beim Vorgänger VSX-520 positiv bewertet haben: Pegelfestigkeit und Grobdynamik sind z.B. bei den Blu-rays „Stirb Langsam 4.0“ (DTS-HD Master Audio) und „Casino Royale“ (PCM 5.1) so gut, dass der 521 auch problemlos der 400 bis 500 EUR Liga mitspielen könnte. Die Schießerei um Matthew Farrells Wohnung im 6. Kapitel von Stirb Langsam wird effektgeladen präsentiert, lediglich die vokale Komponente könnte etwas mehr fokussiert werden. Sehr gut arbeitet der VSX-521 die Explosion des Feuerlöschers heraus, auch das Timing stimmt. McLane schießt gezielt auf das Löschgerät, der Schuss klingt authentisch, und die direkt darauf folgende Explosion weist Struktur und Nachdruck auf. Auch das klirrende Geräusch der zerberstenden Scheibe, als Gabriels Scherge ungewollt einen Freiflug gewinnt, wird realistisch zum Ausdruck gebracht. Bei „Casino Royale“ überzeugt die sehr lebhafte Darstellung der Verfolgungsjagd zwischen James Bond und dem flüchtenden Bombenleger, die auf eine Großbaustelle führt, auf der reges Treiben herrscht. Das hält die beiden Kontrahenten aber nicht davon ab, für reichlich Kleinholz zu sorgen. Die eindrucksvolle Vorstellung des Kurzfilms „wie vernichte ich ein 50 Millionen Dollar Großbauprojekt in wenigen Minuten“ beginnt, als 007 mit einem großvolumigen Radlader in eine Betonmauer brettert. Der schußfreudige Bombenleger versucht, den Doppelnull-Agenten mit gezielten Schüssen auf die Windschutzscheibe des Baugerätes zu eliminieren, was, wie erwartet, misslingt. Die Schüsse und der Moment des Aufpralls werden vom Pioneer mit Kraft und Räumlichkeit zum Ausdruck gebracht. Sehr gut auch das zweite und das dritte Kapitel von „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“: Hier kommen die Actionsequenzen in der weitläufigen Halle sehr gut heraus, ganz gleich, ob harte Faustschläge, Fahrgeräusche oder Schüsse – der VSX-521 schwächelt auch bei deutlich gehobenem Pegel nicht, sondern bleibt souverän und gibt sich erwachsen. In Disziplinen, in denen Pioneer traditionell nicht gerade die Messlatte war, holt der 521 auf: Die Detailfreude hat sich hörbar verbessert, wenngleich man in Preisklassen um die 300 EUR nach wie vor nicht von unbändiger Detailfreude sprechen kann. Wer über eine über Jahre gewachsene, fundierte Hörerfahrung verfügt, sollte sich daher nach wie vor nicht in diesen Preisregionen aufhalten – man darf zudem einen Faktor nicht außer Acht lassen: Sicherlich sind deutliche Qualitätssteigerungen bei preiswerten Modellen erfolgreich realisiert worden, gleichzeitig aber fand diese Performance-Verbesserung auch z.B. in der Liga um 500 EUR statt. Gerade die Topmodelle dieser Klasse, zu denen auch der Pioneer VSX-921 zählt, beweisen im Vergleich zur 300 EUR-Liga noch mehr akustische Größe, was sich in einer erhöhten Detailfreude, einer feiner dosierten Räumlichkeit und einer noch homogeneren Gesamtdarstellung wiederspiegelt. Das Thema Pegelfestigkeit wird mittlerweile selbst von den Einsteigermodellen schon zu überzeugend abgehandelt, dass man hier noch tiefer in die Tasche greifen und sich der 800 bis 1000 EUR Liga widmen muss, um ein verwertbares Mehr zu erhalten. Und – dies zieht dann gleich einen ganzen Rattenschwanz weiterer nötiger Optimierungen mit sich, denn selbstredend muss auch das Lautsprecherset mit dem gestiegenen Pegelaufkommen souverän klarkommen. Zurück zum 521, der sich auch bei Musik gut schlägt, wenngleich die Defizite günstiger AVRs bei der Blu-ray Audio „2L – the Nordic Sound“, (PCM Multichannel, DTS-HD Master Audio) die ausschließlich sehr hochwertig aufgenommene klassische Musikstücke unter anderem von Wolfgang Amadeus Mozart enthält. Auch, wenn sich der Pioneer wacker schlägt, sind hier doch Defizite bei der Herausmodellierung von Einzelheiten und bezüglich der räumlichen Ausgestaltung des Hochtonbereiches festzustellen.
Fairerweise muss man aber sagen, dass diese dem Durchschnittshörer, dem teurere Vergleichsmöglichkeiten fehlen, nicht großartig auffallen werden. Mit dieser BD kommen in der Einsteigerklasse der Denon AVR-1311 und der Onkyo TX-SR309 geringfügig besser zurecht, der Denon klingt insgesamt homogener, der Onkyo hat einen feineren Hochtonbereich. Dafür kokettiert der VSX-521 mit nochmals besserer Pegelfestigkeit und fühlt sich damit der Pioneer-Tradition verpflichtet, es ist kaum noch eine Erwähnung Wert, dass ein Großteil der Pegel-Champions aller Klassen stets aus dem Hause Pioneer kam, wenn wir die entsprechenden Testreihen durchführten. Zudem bringt der Bassbereich des 521 viel Kraft mit, welche selbst dann ausreicht, wenn man ein 5.0 Set ohne aktiven Subwoofer betreibt. Beste Voraussetzungen, um bei der zweiten Blu-ray des Tiesto Doppel BD-Sets „Elements of Life – Copenhagen“ (DTS-HD Master Audio) eine überzeugende Vorstellung abzuliefern. Die Hits „Traffic“ und „ Back In Your Head“ kommen kraftvoll und räumlich in den Hörraum, die treibenden Beats bleiben auch dann, wenn man wenig zögerlich mit dem Lautstärkeregler agiert, noch satt und impulstreu zum Ausdruck. Die Stimme von Celine Dion bei „To Love You More“ (BD „A New Day“, Dolby TrueHD) wirkt recht authentisch und zudem ist es stets möglich, die Position der Sängerin auf der großen Bühne auszumachen. Kleine instrumentale Details werden in den vorderen Ebenen erkannt, in den hinteren Ebenen jedoch sinkt das Differenzierungsvermögen.
Wenden wir uns den integrierten Basis-Surroundaufpoliern zu. Im Direktvergleich schlägt sich Dolby PLII Music besser, weil die Front-Surround-Balance ausgewogener erscheint, der Bass ist satter und weniger hohl, und der Klang weist kaum störende Hallanteile auf. Die Surroundklangkulisse fällt üppiger aus. DTS Neo:6 offeriert ein zurückhaltenderes Klangbild, das aber weder differenzierter noch detailreicher ausfällt. Dem Bass fehlt es etwas an Volumen, die Höhen erscheinen weniger harmonisch.
Im Stereobetrieb agiert der 521 ordentlich und ist keinesfalls als Notlösung zu verstehen. Er bleibt seiner Auslegung treu und klingt kräftig sowie dynamisch. Für die Preisklasse geht die Detaillierung in Ordnung, Höhenflüge können verständlicherweise nicht erwartet werden. Man kann aber mit dem Pioneer auch Klassik oder Jazz hören, ohne dass das Nervenkostüm des Hörers durch Unzulänglichkeiten strapaziert wird: Der stimmige Bühnenaufbau und die gute Lebendigkeit sorgen für zufriedene Gesichter.
Insgesamt erarbeitet sich der kleinste Pioneer AVR im traditionellen Format eine ausgezeichnete Bewertung, da er, bar großer Schwächen, mit Pegelfestigkeit, Dynamik und Spielfreude punkten kann. Der Preis ist vollauf gerechtfertigt, und wer sich zuvor von einer DVD- oder BD-Komplettanlage beschallen ließ und nun auf ein preisgünstiges Einzelkomponenten-System wechselt, wähnt sich in ganz anderen klanglichen Sphären. Wer knapp 300 EUR in den Pioneer investiert, 150 EUR in einen Blu-ray-Player und ca. 550 EUR in ein Lautsprecher-Ensemble, wird feststellen, dass diese zusammen rund 1000 EUR kostende Lösung gerade beim Faktor Klang nur geringfügig günstigeren oder sogar gleich teuren Komplettlösungen mit BD-Receiver und meist mit Kunststoffgehäuse versehenen einfachen Boxen deutlich überlegen ist. Durch die schicke Optik des 2011er VSX-521 fällt es zudem leicht, ihn auch in schicke Wohnlandschaften zu integrieren.
Konkurrenzvergleich
Onkyo TX-SR309: Der Onkyo ist ebenfalls
mit 299 EUR dotiert und ein starker Gegner des Pioneer AV-Receivers, der
VSX-521 zeigt sich mit kräftiger Grobdynamik und höherer Pegelfestigkeit,
der Onkyo hingegen etwas mehr Feingefühl und Auflösung im Hochtonbereich.
Der Onkyo bringt zudem bereits ein OSD via HDMI ans Bildwiedergabegerät und
ist dank frontalem USB-Anschluss für die Verbindung mit einem iPod/iPhone
gerüstet, dafür fehlt ein automatisches Einmesssystem.
Pioneer VSX-520: Der VSX-521
präsentiert sich gegenüber seinem Vorjahresmodell etwas erwachsener und
mit besserer Räumlichkeit. Ein OSD fehlte am VSX-520 gänzlich. Die
optische Erscheinung rückt den VSX-521 ebenfalls vor das letztjährige
Modell.
Denon AVR-1312: Der Denon AVR-1312 ist
nicht der spektakuläre Grobdynamiker sondern weist eine sehr angenehme,
balancierte Akustik vor. Beide Geräte zeigen auf, dass bereits in der
Einsteigerklasse eine sehr gute Materialqualität und Verarbeitungsgüte
möglich ist. Der 329 EUR kostende Denon bringt ein OSD via HDMI mit,
verzichtet aber wie der Onkyo auf ein Einmesssystem und hat kein Dolby PLIIz
an Bord.
Fazit
Der Pioneer VSX-521 präsentiert sich als idealer Partner für den
qualitätsbewussten Einsteiger. Mit bewährt hoher Pegelfestigkeit und
Grobdynamik schlägt sich der günstige VSX-521 ausgezeichnet. Klar kennen wir in diesen Kategorien
Geräte mit mehr Feingefühl und höherer Detailfreude, gemessen am geforderten
Preis bietet der Pioneer aber auch hier schon eine sehr gute Performance. Die
solide Verarbeitungsqualität und die edel anmutende Optik macht den AVR zu
einem gern gesehenen Gast im heimischen AV-Rack. Das OSD ist leider nur via
analoger Komponenten-Videowiedergabe verfügbar und nur in Englisch gehalten,
die manuelle Lautsprecherkonfiguration beispielsweise ist aber an einem
angeschlossenen Wiedergabegerät deutlich angenehmer als am Front-Display, so
bietet die grafische Benutzeroberfläche definitiv einen Mehrwert. Die
Anschluss-Sektion ist bezüglich der Preisklasse gut ausgestattet und
praxisgerecht, auch die Fernbedienung macht einen ansprechenden Eindruck. Im
Einstiegssegment kann sich der VSX-521 problemlos behaupten und bietet
Konkurrenten mit seiner ausgeprägten Räumlichkeit und Grobdynamik Paroli.
Optisch ansprechender AVR mit lebendiger Spielfreude,
Pegelfestigkeit und Grobdynamik - ein idealer Partner für den
qualitätsbewussten Heimkino-Einsteiger
AV-Receiver Einsteigerklasse
Test: 29. Juni 2011